Barbara Duden
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Hamburg 2020

Die Fakten:
  • Experten fordern 5.000 bis 6.000 neue Wohnungen pro Jahr – der Senat schaffte im vergangenen Jahr gerade 3.269. Auf diesem niedrigen Niveau stagniert die Wohnungsbautätigkeit seit 2002 – obwohl immer mehr Menschen in Hamburg leben.
  • Der Rückgang an Sozialwohnungen ist dramatisch: Von 153.000 Wohnungen im Jahr 2001 gibt es nur noch knapp 100.000. Das ist ein Rückgang um rund ein Drittel. Jährlich laufen rund 6.000 Sozialbindungen aus, nur 1.000 neue entstehen.
  • Das städtische Wohnungsbauunternehmen SAGA/GWG hat den Neubau weitgehend eingestellt.G leichzeitig kassiert der Senat vom Unternehmen jährlich 100 Millionen Euro – unter anderem für Leuchtturmprojekte wie die Elbphilharmonie.

Die SPD fordert „Vorfahrt für den Wohnungsbau”

Hamburg braucht eine „Task Force Wohnungsbau“, um Wohnungsbauvorhaben zu beschleunigen und zu koordinieren.

  • Hamburg braucht ein öffentliches Wohnungsbauprogramm, mit dem insbesondere 2.000 geförderte Mietwohnungen imJahr neu gebaut werden, damit Menschen mit geringem Einkommen wieder bezahlbaren Wohnraum finden.
  • Hamburg muss dafür sorgen, dass auf städtischen Grundstücken vorrangig bezahlbare Mietwohnungen entstehen.

  

Weitere Informationen

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